Das Musik Promotion Network (MPN) – Wie du deine Musik den Redakteur*innen vorstellst

25. März 2020

Was ist das MPN?

Über das MPN (Musik Promotion Network) können Veröffentlichungen für feste Zeiträume, zum Beispiel 90 Tage, einem großen Netzwerk an Redakteur*innen aus allen Medienbereichen (Radio, Web, TV, Print) zur Verfügung gestellt werden. Dieses Netzwerk verbindet die herstellende Musikindustrie (Labels) mit den Multiplikatoren (zum Beispiel Radios). Musikredakteur*innen suchen in diesem Pool nach neuen Veröffentlichungen und können bei Interesse die Musik direkt in das eigene Sendearchiv übernehmen. Wenn du diesen Service buchst, erhältst du von uns einmal pro Monat einen Bericht und kannst sehen, in welchen Redaktionen deine Musik angehört wurde.

Wer benutzt den MPN-Service?

Über 3500 Nutzer*innen im In- und Ausland sind an das MPN angeschlossen. Unter Anderem sind die verantwortlichen Musikredakteur*innen aller öffentlich-rechtlichen Sender mit an Bord. Diese große Anzahl an Redakteur*innen per Post mit Musik zu bemustern, ist nur mit einem großen Aufwand und Budget realisierbar.

Allen Künstler*innen, auch und gerade denen, die abseits des Mainstream-Marktes unterwegs sind, bietet das MPN die Chance, neben den großen Radiostationen auch diverse Nischen- und Webradios zu erreichen und darüber Airplays zu generieren.

Das MPN ist nicht nur für DIY-Promotion eine gute Basis, sondern wird auch von professionellen Promoter*innen genutzt.

Wie kann ich mit dem MPN meine Musik promoten?

Die Listung im MPN sorgt für die Sichtbarkeit deiner Veröffentlichung für einen festgelegten Zeitraum. Zu einem von dir gewählten Termin erscheint deine Veröffentlichung den Redakteur*innen zum Anhören. Wenn du uns mit Infos zu dir und deinem Projekt versorgst (Bio, Diskografie, Interview, etc.), wird das Profil, das wir für dich anlegen, umso attraktiver (siehe hierzu auch unseren Service „myEPK“).

Nun liegt es an dir oder deinem Promotionteam dafür zu sorgen, dass Redakteur*innen dein Profil besuchen. Natürlich kannst du darauf hoffen, dass sie auch von sich aus darüber stolpern. Effizienter ist es, aktiv darauf hinzuweisen.

Wir haben gute Erfahrungen damit gemacht, Redakteur*innen anzurufen, um auf die Verfügbarkeit im MPN hinzuweisen. Derartige Maßnahmen kannst du mit der parallelen Versendung eines Promotionpakets unterstützen. Sobald ein*e Redakteur*in nach einer*m Interpret*in, Release-Titel oder der EAN sucht, bekommt er das entsprechende Profil angezeigt.

Kümmerst du dich eigenständig um deine Promotion? Dann empfehlen wir dir, einen Kreis von Adressat*innen anzulegen, für deren Sendungen deine Musik gut geeignet wäre. Die zentrale Frage ist hier: Welche Radiosendungen, Magazine oder Blogs passen zu deiner Musik? Die Beantwortung hilft dir dabei, die richtigen Redakteur*innen, Journalist*innen, Blogger*innen etc. zu recherchieren und mit ihnen Kontakt aufzubauen.

Wie fügt sich das MPN in meinen Release-Plan ein?

Bei der Standardlaufzeit von 90 Tagen empfehlen wir, den Startzeitpunkt im MPN mindestens sechs Wochen vor dem Releasetag zu setzen. Dann kannst du bereits sechs Wochen vor deinem Release mit der Promotion beginnen, und auch nach dem offiziellen Releasedatum bleiben dir weitere sechs Wochen .

Viele Künstler*innen sind kurz vor oder nach der Veröffentlichung auf Tour. In diesem Fall ist es umso wichtiger, alle Promoaktivitäten im Voraus zu planen und dabei sicherzustellen, dass jederzeit genügend zeitliche Ressourcen für die Promoarbeit zur Verfügung stehen.

Welche Voraussetzen gibt es für die Listung im MPN?

Um deine Veröffentlichung im MPN einzustellen, müssen deine Werke über ISRCs verfügen, der Release muss außerdem mit einer EAN gekennzeichnet sein, und du brauchst einen Labelcode. Diese Voraussetzungen erfüllen alle Veröffentlichungen über Plattenfirma to go.

Wir können einen Titel deines Albums als Promotiontrack markieren. Dies sollte der – aus Promotionsicht – zentrale Track deiner Veröffentlichung sein und im Rahmen deiner Promotionkampagne auch als solcher kommuniziert werden. Bei Singles erübrigt sich das natürlich.

Ansonsten gilt: Je mehr die Redakteur*innen über dich erfahren können und je interessanter der Inhalt ist, desto längere Zeit verbringen sie auf deinem Profil – vorausgesetzt natürlich, es passt musikalisch zum jeweiligen Format. Daher empfehlen wir die Verwendung unserer myEPK-Seite als übersichtliche Darstellung der promobezogenen Fakten. Du kannst uns aber auch gerne einen alternativen Link zu deiner eigenen Übersichtsseite zur Verfügung stellen.

Was unser EPK bietet, findest du hier.